Fachkonferenzen

Das NRW Schulgesetz ermöglicht, dass Eltern sich aktiv in den Dialog über die Schul- und Unterrichtsgestaltung einbringen können.

Wir wollen Sie ermutigen, in Fachkonferenzen beratend mitzuwirken. Dafür finden  Sie hier Informationen, Hinweise und Anregungen.

Folgende Fachkonferenzen gibt es an der Bertha:

BiologieChemieDeutschEnglisch
ErdkundeGeschichteHauswirtschaftInformatik
KunstMatheMusikPhysik
Praktische PhilosophieSportTechnikTextil
Wirtschaft/Politik

Fachkonferenz
Die Fachkonferenz ist für die Bildungs- und Erziehungsarbeit in der Schule von besonderer Bedeutung. Die Fachkonferenz berät über Angelegenheiten, die das einzelne Unterrichtsfach betreffen.

Teilnehmer
Alle Eltern – nicht allein die gewählten Klassenpflegschaftsvertreter:innen – können sich als Elternvertreter:innen in die Fachkonferenz wählen lassen.
An der Fachkonferenz können zwei Elternvertreter:innen beratend teilnehmen. Es empfiehlt sich, mehrere Verteter zu bennen, damit die Elternteilnahme gesichert werden kann.

Die Fachkonferenz beschließt z.B. Vorschläge über
1. didaktische und methodische Fragen eines Faches.
2. die Ausgestaltung der Rahmenrichtlinien und Lehrpläne sowie die
Umsetzung der Bildungsstandards sowie die Abstimmung des
schulinternen Fachcurriculums.
3. die Erstellung und Auswertung von Vergleichs- und Parallelarbeiten.
4. die fachliche Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte.
5. die Verwendung von Haushaltsmitteln für das Fach.
6. die Einführung und Anschaffung neuer Lehr- und Lernmittel,
insbesondere die Einführung von Schulbüchern.
7. den Aufbau von Sammlungen sowie die Einrichtung von Fachräumen
und Werkstätten.
8. die Zusammenarbeit mit anderen Fachkonferenzen.
9. sonstige Angelegenheiten, die der Fachkonferenz von der
Schulaufsichtsbehörde übertragen sind.

Aufgabe und Möglichkeiten der Elternvertretung
• Fragen oder Rückfragen stellen, wenn Dinge für Sie unklar sind,
• mitdiskutieren,
• Vorschläge einbringen,
• Einwände oder Bedenken vorbringen,
• Erklärungen oder Erläuterungen abgeben,
• Themen mit vorbereiten – wenn Sie dies selbst wollen und können
• aktiv werden und um das Wort bitten, wenn Sie nicht um Ihre Meinung
gebeten werden sollten, Sie es aber für die Sache nötig finden.

Sie können die elterliche oder häusliche Perspektive einbringen.
Welche Auswirkungen könnte eine schulische, fachliche Maßnahme auf die häusliche Situation haben oder hat sie bereits?
Was könnte für die Entscheidungen oder Maßnahmen der Lehrkräfte noch aus dieser Perspektive produktiv beitragen?

Sie können Erfahrungen und Kenntnisse aus anderen Lebens- und Berufswelten einbringen.

Sie können erfragen und prüfen, inwieweit praktische Unterstützung durch Eltern der  Schule erwünscht und realisierbar wäre.
Ein Beispiel:
Im Fach Biologie geht es um das Thema „Gesundheit“: Einige Eltern erklären sich bereit, aus ihrer Berufspraxis für eine Fragerunde in der Klasse zur Verfügung zu stehen: Arzt/Ärztin, Physiotherapeut(in), Angestellte(r) einer Krankenkasse.